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Schweiz will engen Informationsaustausch im Schengenraum

Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat sich im Rat der europäischen Justiz- und Innenminister für einen engen Informationsaustausch im Schengenraum ausgesprochen.

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Bundesrätin Karin Keller-Sutter sprach mit den europäischen Justiz- und Innenministern über Terrorismusbekämpfung. (Symbolbild)

Bundesrätin Karin Keller-Sutter sprach mit den europäischen Justiz- und Innenministern über Terrorismusbekämpfung. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Im Rat der europäischen Justiz- und Innenminister sei man sich einig darin gewesen, dass die Behörden in Europa wissen müssten, «wer den Schengen-Raum betritt und wer sich darin bewegt», schreibt das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Freitag in einer Mitteilung. Für die Schweiz teilgenommen hatte an der virtuellen Ratssitzung Bundesrätin Karin Keller Sutter. Sie habe sich für eine enge Zusammenarbeit eingesetzt. Es sei «entscheidend, rechtzeitig korrekte und vollständige Informationen» auszutauschen, habe Keller-Sutter erklärt.

Um den freien Personenverkehr in Europa aufrecht zu erhalten und gleichzeitig ein hohes Sicherheitsniveau zu erhalten, brauche es eine Weiterentwicklung des Schengen-Systems, schreibt das EJPD. Als Beispiele genannt werden die Weiterentwicklung des Schengeninformationssystems und der Aufbau einer Europäischen Agentur für Grenz- und Küstenwache.