Tag der Arbeit
Stadtpolizei Zürich kontrollierte mehrere hundert Demonstranten

Die Stadtpolizei Zürich hat am 1. Mai einige unbewilligte Demonstrationen gestoppt. Dabei hat sie mehrere hundert Personen kontrolliert, weggewiesen und verzeigt.

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Die Stadtpolizei Zürich stoppte am Samstag mehrere illegale Demos.

Die Stadtpolizei Zürich stoppte am Samstag mehrere illegale Demos.

Keystone

(abi) Die Stadtpolizei Zürich spricht in ihrem Fazit zum 1. Mai von einem «aufwändigen Polizeieinsatz». Nachdem die bewilligten Veranstaltungen am Vormittag ohne Probleme verliefen, sei es am Nachmittag zu mehreren unbewilligten Demonstrationen gekommen. Das teilte die Stadtpolizei Zürich in einer Mitteilung mit. Diese wurden von der Polizei gestoppt.

Los ging es um 14 Uhr, als sich mehrere Demonstrationszüge formierten und in unterschiedliche Richtungen losmarschierten. Die Polizei kündigte auf Twitter an, diese Demonstrationen nicht zu tolerieren. Die Gründe: Es gab gemäss Mitteilung im Vorfeld Aufrufe, die auf eine Gewaltbereitschaft hindeuteten und die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Die erste Demo wurde kurz nach 14.30 Uhr gestoppt, die zweite kurz vor 16 Uhr. Die Polizei kontrollierte mehrere hundert Demonstrierende, wies sie weg und verzeigte sie.

Gummischrot, Flaschen und Pyros

Während den Protestzügen zündeten einige Demonstranten pyrotechnische Gegenstände und warfen Flaschen gegen die Polizisten, wie es weiter heisst. Deshalb setzte die Polizei auch kurz Gummischrot ein. Die Polizei verhaftete zudem drei Personen und brachte sie für weitere Abklärungen in eine Polizeiwache. Bis am Samstagabend gab es keine Angaben über Verletzte oder Sachbeschädigungen.

Auch in Bern zogen am Nachmittag mehrere hundert Personen durch die Innenstadt. Im Gegensatz zu Zürich liess die Kantonspolizei Bern sie jedoch gewähren. Es sei zeitweise zu Verkehrsbehinderungen gekommen, doch die Maskentragpflicht wurde respektiert, teilte die Polizei auf Twitter mit.