SVP-Politiker
Präsident der Gesundheitskommission für Abschaffung der Quarantäne

Albert Rösti, Präsident der Gesundheitskommission des Nationalrats, hofft auf eine Abschaffung der Quarantäne. Er befürchtet zu viele Ausfälle am Arbeitsplatz.

Drucken
Albert Rösti befürchtet, dass die Ausfälle am Arbeitsplatz die Spitäler besonders treffen könnten. (Archiv)

Albert Rösti befürchtet, dass die Ausfälle am Arbeitsplatz die Spitäler besonders treffen könnten. (Archiv)

Keystone

Die Lage auf den Intensivstationen sei nicht mehr so angespannt wie früher, dafür gebe es nun vermehrt Ausfälle am Arbeitsplatz. Das weil sich gesunde Menschen in Isolation oder Quarantäne begeben müssten, sagte Nationalrat Albert Rösti (SVP/BE), Präsident der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK), in einem am Mittwoch von Radio SRF ausgestrahlten Interview.

Komme es tatsächlich zu der von der Taskforce am Dienstag vorhergesagten grossen Omikronwelle, sei eine Reduktion oder Abschaffung der Quarantäne umso wichtiger. Denn von den Absenzen seien gerade die Spitäler besonders stark betroffen.

Massnahmen wie Abstand halten, Hygiene und Masken sollen laut Rösti aber bleiben. Die Verkürzung der Quarantänefrist wird mittlerweile von zahlreichen Kantonen gefordert und findet auch in der Wissenschaft Rückhalt. Die Landesregierung wird an ihrer Sitzung vom Mittwoch über das Thema beraten, wie Bundesrat Ueli Maurer am Montag bekannt gegeben hatte. (wap)

Aktuelle Nachrichten