Strassenverkehr
E-Vignette für Autobahn verzögert sich um ein Jahr

Nun ist es erst 2023 soweit. Mit einem Jahr Verspätung wird der Bund die neue E-Vignette einführen. Bereits klar ist: Die Autobahnvignette für nächstes Jahr ist violett und kostet wie üblich 40 Franken.

Drucken
Teilen
So sieht die neue Vignette aus.

So sieht die neue Vignette aus.

EZV

Ab 2022 sollte für klebemüde Personen das jährliche Aufkleben und Abkratzen der Autobahnvignette entfallen. Letztes Jahr hatte das Parlament grünes Licht gegeben für die schrittweise Einführung einer E-Vignette. Nun zeigt sich: Die digitale Lösung wird erst 2023 kommen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Montag bekannt gab.

Ganz auf die Klebevignette verzichten muss aber sowieso niemand. Die E-Vignette bleibt freiwillig. Wer kleben will, kann weiter kleben. Erst wenn weniger als zehn Prozent aller Vignetten physisch ausgestellt werden, soll die Produktion ganz eingestellt werden. Besondere Anreize umzusteigen werden nicht geschaffen: Sowohl die Klebevignette wie auch die E-Vignette kosten jeweils 40 Franken.

Am Montag hat der Bund auch die neue Vignette für 2022 präsentiert. Diese ist in der Grundfarbe Violett metallic gehalten und ist ab dem 1. Dezember an den üblichen Verkaufsstellen erhältlich. Damit die Vignette gültig ist, muss sie auf die Innenseite der Windschutzscheibe geklebt werden. (rwa)

Aktuelle Nachrichten