Staatssekretariat für Migration
Wieder wie vor der Pandemie: Im Juli wurden 1372 Asylgesuche eingereicht

Im Juli sind in der Schweiz 1372 Asylgesucht eingereicht worden. Das sind zwei mehr also im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist die Zahl jedoch um 317 deutlich angestiegen.

Drucken
Teilen
Nach einem coronabedingten Rückgang haben im Juli nun wieder 1372 Menschen in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt. (Symbolbild)

Nach einem coronabedingten Rückgang haben im Juli nun wieder 1372 Menschen in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt. (Symbolbild)

Keystone

Damit liege die Zahl der Asylgesuche nun wieder im Bereich der Werte vor der Pandemie, schreibt das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag in einer Mitteilung. Die wichtigsten Herkunftsländer der Personen, die im Juli ein Asylgesuch eingereicht haben, sind laut SEM Afghanistan (288 Gesuche, 14 mehr als im Juni), Türkei (278; +72) und Eritrea (149; −58).

Wie das SEM weiter schreibt, konnten im Juli insgesamt 1182 Asylgesuche definitiv erledigt werden. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle stieg im Vergleich zum Vormonat derweil um 271 auf 3207 an. Gleichzeitig haben 197 Personen die Schweiz kontrolliert verlassen oder wurden in ihr Herkunftsland oder einen Drittstaat rückgeführt. (sat)

Aktuelle Nachrichten