Schweiz – UK
Sozialversicherungen: Alain Berset unterzeichnet Abkommen in London

Der Bundesrat hat Anfang August ein neues Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich genehmigt. Nun ist es unterzeichnet.

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Nach dem Brexit verfolgt der Bundesrat die «Mind-the-Gap»-Strategie. In deren Rahmen entstand das neue Sozialversicherungsabkommen . (Symbolbild)

Nach dem Brexit verfolgt der Bundesrat die «Mind-the-Gap»-Strategie. In deren Rahmen entstand das neue Sozialversicherungsabkommen . (Symbolbild)

Keystone

Bis zum Brexit – also dem Austritt des Vereinigten Königreichs (UK) aus der EU per Anfang 2021 – waren die Sozialversicherungssysteme der Schweiz und des UK im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens (FZA) zwischen der Schweiz und der EU geregelt. Um die sozialversicherungsrechtlichen Beziehungen wieder gezielt und umfassend zu regeln, haben die Schweiz und das Vereinigte Königreich ein neues bilaterales Abkommen ausgehandelt. Dieses hat Bundesrat Alain Berset am Donnerstag in London unterzeichnet.

Nachdem die beiden zuständigen Kommissionen im Rahmen der Konsultation keine Einwände erhoben haben, soll das Abkommen nun so rasch wie möglich vorläufig angewendet werden, schreibt das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) in einer Mitteilung vom Donnerstag. Definitiv in Kraft treten wird es, sobald die Parlamente beider Staaten es genehmigt haben.

Das neue Abkommen gewährt den Versicherten gemäss dem EDI weitgehende Gleichbehandlung und einen erleichterten Zugang zu den Leistungen der sozialen Sicherheit. Zudem werden Überversicherung und Versicherungslücken für Personen vermieden, die in beiden Staaten arbeiten. Dadurch werde auch der vorübergehende Einsatz von Arbeitskräften im anderen Staat erleichtert, wie es weiter heisst. Kurz: Das Abkommen erleichtert das Leben von Versicherten und Unternehmen. (abi/agl)

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