Schweiz – UK
Neues Abkommen erleichtert Versicherten und Unternehmen das Leben

Der Bundesrat hat nach dem Brexit das neue Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich genehmigt. Es soll so rasch wie möglich angewendet werden.

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Nach dem Brexit verfolgt der Bundesrat die «Mind-the-Gap»-Strategie. In deren Rahmen hat er ein neues Sozialversicherungsabkommen genehmigt. (Symbolbild)

Nach dem Brexit verfolgt der Bundesrat die «Mind-the-Gap»-Strategie. In deren Rahmen hat er ein neues Sozialversicherungsabkommen genehmigt. (Symbolbild)

Keystone

Bis zum Brexit – also dem Austritt des Vereinigten Königreichs (UK) aus der EU per Anfang 2021 – waren die Sozialversicherungssysteme der Schweiz und des UK im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens (FZA) zwischen der Schweiz und der EU geregelt. Um die sozialversicherungsrechtlichen Beziehungen wieder gezielt und umfassend zu regeln, haben die Schweiz und UK ein neues bilaterales Abkommen ausgehandelt. Dieses wurde nun vom Bundesrat genehmigt, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Mittwoch mitteilte.

Noch müssen die Parlamente beider Staaten das Abkommen genehmigen. Allerdings soll es nach der Konsultation der zuständigen Parlamentskommissionen bereits vorläufig angewendet werden, wie es weiter heisst.

Das neue Abkommen gewährt den Versicherten gemäss BSV weitgehende Gleichbehandlung und einen erleichterten Zugang zu den Leistungen der sozialen Sicherheit. Zudem werden Überversicherung und Versicherungslücken für Personen vermieden, die in beiden Staaten arbeiten. Dadurch werde auch der vorübergehende Einsatz von Arbeitskräften im anderen Staat erleichtert, wie es weiter heisst. Kurz: Das Abkommen erleichtert das Leben von Versicherten und Unternehmen. (abi)

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