Schienenverkehr
Schweiz und Deutschland wollen Bahnverkehr stärken

Regionalverkehr, Nachtzugverbindungen und Zulaufstrecken zur Neat: Die Schweiz und Deutschland haben eine Vereinbarung unterzeichnet, womit der grenzüberschreitende Bahnverkehr gestärkt werden soll.

Drucken
Teilen
Die Schweiz und Deutschland wollen den internationalen Bahnverkehr weiter stärken. Dazu gehören auch Nachtzugverbindungen.

Die Schweiz und Deutschland wollen den internationalen Bahnverkehr weiter stärken. Dazu gehören auch Nachtzugverbindungen.

Keystone

25 Jahre nach der «Vereinbarung von Lugano» haben die Schweiz und Deutschland die damalige Abmachung an die Entwicklung der letzten Jahre angepasst und ausgeweitet. Das teilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) am Mittwoch mit. Damals verständigten sich die Länder in Hinblick auf den Bau der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (Neat) darauf, die Kapazitäten auf den Neat-Zulaufstrecken zu erhöhen.

Die neue Vereinbarung wurde am Mittwoch von Bundesrätin Simonetta Sommaruga und dem deutschen Verkehrsminister Andreas Scheuer unterzeichnet. Sie ersetzt die bestehende Abmachung. Gemäss Uvek bleibt der Ausbau der Neat-Zulaufstrecken ein wesentlicher Teil der Vereinbarung. Deutschland habe bestätigt, sich auch weiterhin dafür einzusetzen, dass die Leistungsfähigkeit der nördlichen Zulaufstrecken zur Neat gesteigert werde.

Ausserdem soll der grenzüberschreitende Bahnverkehr gestärkt werden. So enthält die Vereinbarung beispielsweise beim Bahnangebot neue Aspekte. Konkret geht es um eine Stärkung des internationalen Schienenpersonenverkehrs inklusive Nachtzüge sowie des Regionalverkehrs in den Grenzregionen, wie es weiter heisst. Auch wollen die Länder in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Innovation und Digitalisierung vertiefter zusammenarbeiten. Der grenzüberschreitende Verkehr soll zudem durch harmonisierte technische Vorgaben einfacher werden. (abi)

Aktuelle Nachrichten