Rita Famos ist die erste Präsidentin der Reformierten

Nach dem Rücktritt von Gottfried Locher wurde erstmals eine Frau an die Spitze der Evangelisch-Reformierten Kirche der Schweiz gewählt. Zum Rücktritt ihres Vorgängers wurde eine Untersuchung präsentiert.

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Rita Famos.

Rita Famos.



Claudio Thoma

(rom) Per E-Voting hat am Montag die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche (EKS) eine neue Präsidentin gewählt. Die 79 Delegierten wählten Rita Famos zur Präsidentin bis 2022. Damit präsidiert erstmals eine Frau die EKS.

Die Synode stimmte zudem der Fusion der Stiftung «Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS» mit der Stiftung «Brot für alle» zu. Damit sei ein wichtiger Meilenstein zum Zusammenschluss der beiden Hilfswerke erreicht worden, heisst es in der Medienmitteilung. Auch das Budget 2021 und die Kosten für die Seelsorge in den Bundesasylzentren haben die Delegierten abgesegnet.

Mündlicher Untersuchungsbericht rund um den Rücktritt von Präsident Locher

Des Weiteren hörten die Synodalen einen ersten mündlichen Bericht der nichtständigen Kommission «Untersuchungskommission» zur internen Untersuchung in der EKS rund um den Rücktritt von Präsident Gottfried Locher. Über den Inhalt wird jedoch nichts kommuniziert.

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