Parlament
Andrea Gmür tritt als Präsidentin der Mitte-Fraktion zurück

Die Luzerner Mitte-Ständerätin Andrea Gmür gibt ihr Amt als Fraktionspräsidentin ab. Sie hatte das Amt seit Anfang 2020 inne und will sich nun auf ihre Rolle als Ständerätin fokussieren.

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Die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür will nicht mehr länger als Fraktionspräsidentin amten.

Die Luzerner Ständerätin Andrea Gmür will nicht mehr länger als Fraktionspräsidentin amten.

Keystone

(gb) An der Spitze der Mitte-Fraktion im Bundeshaus kommt es zu einem Wechsel. Andrea Gmür tritt per Ende April zurück, wie die Partei am Montag mitteilte. Die Luzerner Ständerätin war Anfang 2020 zur Fraktionspräsidentin gewählt worden.

Sie werde ihren eigenen Ansprüchen an die Ausübung ihres Ständeratsmandats nicht mehr gerecht, wird Gmür in der Mitteilung zitiert. Den Entscheid habe sie «nach reiflicher Überlegung» in den letzten Wochen gefällt. Nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise hätten sich im Laufe des letzten Jahres Aufgaben und Anforderungen intensiviert, heisst es weiter.

Das anerkennt auch Mitte-Präsident Gerhard Pfister: «Gerade zu Beginn einer neuen Legislatur und insbesondere während der Corona-Krise war die Ausübung dieses Amtes speziell herausfordernd.» Er habe deshalb Verständnis für den Entscheid Gmürs, bedauere ihn aber.

Zusammen mit Vizefraktionschef Marco Romano wird Gmür laut Mitteilung in den nächsten Tagen die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger starten.