Parkgebühren
Besitzer von Benzinern zahlen in Bern wohl bald mehr fürs Parken als E-Autofahrer

Die Berner Stadtregierung hat die Parkier- und Parkkartengebühren angepasst. Neu gibt es einen Preisunterschied zwischen Elektrofahrzeugen und solchen mit Verbrennungsmotor.

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Parkieren in der Stadt Bern wird teurer, vor allem für Fahrer von Benzinautos. (Symbolbild)

Parkieren in der Stadt Bern wird teurer, vor allem für Fahrer von Benzinautos. (Symbolbild)

Keystone

Der Gemeinderat hat zuhanden des Parlaments verschiedene Änderungen des städtischen Gebührenreglements beschlossen, teilte der Gemeinderat der Stadt Bern am Montag mit. Konkret sollen die Parkiergebühren auf öffentlichen Parkplätzen und die Parkkartengebühren für Anwohnende erhöht werden. Die Massnahmen sollen einen «massgeblichen Beitrag» leisten, um die Klimaziele zu erreichen und die Stadtkasse zu entlasten.

Heute würden die aktuellen Gebühren das Verursacherprinzip verletzen. So sind gemäss Gemeinderat nicht einmal die direkten Kosten pro Parkplatz und Stunde für beispielsweise Bau- oder Landkosten gedeckt. Durch die Erhöhung der Parkgebühren werden die Einnahmen von 3,7 Millionen auf 5 Millionen Franken gesteigert. Bei den Parkkarten für Anwohnende rechnet der Gemeinderat mit geschätzten Mehreinnahmen von knapp 3 Millionen.

Bei den Parkkartengebühren unterschiedet der Gemeinderat neu zwischen Fahrzeugen mit alternativem Antrieb und solchen mit Verbrennungsmotoren. Die Besitzer von Benzin- oder Dieselautos sollen rund 100 Franken mehr für die Karte bezahlen. (abi)

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