Pandemie
Zweimal geimpft und trotzdem angesteckt: Das BAG zählt 2055 Impfdurchbrüche

Trotz vollem Impfschutz stecken sich in der Schweiz einige Menschen mit dem Coronavirus an. Das Bundesamt für Gesundheit spricht aber von «sehr niedrigen» Fallzahlen.

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Trotz Impfung erkranken immer ein paar wenige Leute an Corona.

Trotz Impfung erkranken immer ein paar wenige Leute an Corona.

Keystone

In der vergangenen Woche wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 210 Impfdurchbrüche gemeldet. So viele Personen steckten sich trotz doppelter Impfung mit dem Virus an. 30 von ihnen mussten ins Spital, 10 verstarben. Das geht aus den Zahlen hervor, die das BAG am Donnerstag veröffentlicht hat. Seit dem 27. Januar sind dem Bund damit 2055 Fälle bekannt. Bei 246 dieser Impfdurchbrüche musste die betroffene Person anschliessend in Spitalbehandlung, 57 verstarben.

Angesichts der Impfquote von 54 Prozent und im Verhältnis zum Total der Fälle, den Hospitalisationen und den Todesfällen, sei die Zahl der Impfdurchbrüche klein, betont das BAG. Dies, obwohl es eine «beträchtliche Dunkelziffer» geben dürfte. Die Zahlen seien so zu erwarten gewesen, gemäss Zulassungsstudien liege die Wirksamkeit der beiden in der Schweiz verfügbaren Impfstoffe bei 94 bis 95 Prozent. (chm)

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