Pandemie-Effekte
Schweizer suchen öfter nach psychologischer Beratung und öffentlichen WCs

Die Coronapandemie hat die Bedürfnisse verändert, das zeigen auch die Anfragen auf Suchplattformen. So wurde während des Lockdowns deutlich häufiger nach Psychologen gesucht.

Drucken
Die Schweizerinnen und Schweizer suchen in der Pandemie vermehrt nach psychologischer Hilfe. (Symbolbild)

Die Schweizerinnen und Schweizer suchen in der Pandemie vermehrt nach psychologischer Hilfe. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Der Ausbruch der Coronakrise bedeutete für zahlreiche Menschen eine grosse psychische Belastung. Das widerspiegeln auch die Anfragen auf den Plattformen «local.ch» und «search.ch». Laut der Betreiberin Localsearch Media haben die Anfragen nach Psychologinnen und Psychologen um 66 Prozent zugenommen, wie eine Auswertung der Daten zeigt. Ebenfalls deutlich mehr interessierten sich für Kinesiologie, Schönheitschirurgie und Hypnose.

Ein grosses Interesse gab es in der Pandemie auch im Bereich Haus und Garten. So haben die Anfragen nach Architekten um 50 Prozent zugenommen, ähnlich stark wie bei Malergeschäften und im Bereich Fliesen. Auch die Gartengestaltung ist ein grosses Thema. Im Freizeit-Bereich zeigt sich in den Anfragen auch der Veloboom, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Diese sind um 44 Prozent gestiegen. Derweil gingen Kontaktanfragen an Tanzstudios um 69 Prozent zurück. Weil zahlreiche Einrichtungen und Restaurants geschlossen waren, nahmen die Suchanfragen nach öffentlichen WCs um 60 Prozent zu.

Localsearch Media hat für ihren Bericht die Seitenbesuche und die Klicks von Usern auf Telefonnummern, Webseitenlinks und Terminbuchungsbuttons innerhalb der besuchten Firmeneinträgen ausgewertet. Verglichen wurde die Aktivität im Februar 2021 mit Februar 2020.

Aktuelle Nachrichten