Pandemie
Covid-Medikament: Bund unterzeichnet Vertrag mit GlaxoSmithKline

Der Bund hat einen weiteren Vertrag für Medikamente gegen das Coronavirus abgeschlossen. Die Vereinbarung mit dem britischen Konzern sieht die Lieferung von 3000 Antikörper-Dosen vor.

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Der Bund unterzeichnet einen weiteren Vertrag für Covid-Medikamente. Dieses Mal mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline.

Der Bund unterzeichnet einen weiteren Vertrag für Covid-Medikamente. Dieses Mal mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline.

Keystone

Bereits in den letzten Monaten hatte die Schweiz Deals mit Roche und dem schwedischen Unternehmen Eli Lilly abgeschlossen. Nun hat der Bund mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline einen weiteren Vertrag zur Beschaffung monoklonaler Antikörper unterzeichnet, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag bekannt gab.

Geplant ist die Lieferung von 3000 Dosen des Antikörpers Sotrovimab, der von GlaxoSmithKline gemeinsam mit dem Unternehmen VIR Biotechnology entwickelt wurde. Nicht ganz unbeteiligt ist aber auch die Schweiz. Den Antikörper entdeckt hat die Tessiner Firma Humabs BioMed in Bellinzona, wie es weiter heisst.

Für Risikopatienten bestimmt

Das Medikament wird bei Coronapatienten mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf eingesetzt. Der Bund übernimmt die Kosten der Behandlungen, solange sie noch nicht von der obligatorischen Krankenversicherung vergütet werden.

Zwar ist das Medikament noch nicht zugelassen, kann aber bereits während des laufenden Zulassungsverfahrens angewendet werden. Klinische Studien von GlaxoSmithKline hätten gezeigt, dass diese Behandlungen einen wirksamen Schutz gegen schwere Formen der Krankheit böten, schreibt das BAG weiter. (rwa)