Pandemie
Bund streicht Regionen in Nachbarstaaten von Quarantäneliste

Rechtzeitig vor Pfingsten streicht das Bundesamt für Gesundheit einige Regionen in Nachbarländern von der Quarantäneliste. Auch sind keine neuen Ländern hinzugekommen.

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Salzburg ist wieder eine Reise wert – zumindest muss man danach nicht mehr in Quarantäne.

Salzburg ist wieder eine Reise wert – zumindest muss man danach nicht mehr in Quarantäne.

Keystone

Ab morgen Donnerstag figurieren keine zusätzlichen Länder auf der Quarantäneliste des Bundes. Im Gegenteil: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) streicht Katar, Polen, die Palästinensischen Gebiete, Serbien und Ungarn von der Liste. Das zeigt die am Mittwoch aktualisierte Länderliste.

Freuen dürfte die Reisenden vor allem, dass auch einige Regionen in den Nachbarländern nicht mehr als Risikogebiete betrachtet werden. Nicht mehr auf der Liste sind die Region Basilikata in Italien, die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg des östlichen Nachbarn und die Bretagne und Nouvelle-Aquitaine in Frankreich.

Quarantäneliste bleibt lang

Gleich bleiben die Regeln: Reiserückkehrer aus einem als Risikogebiet eingestuftem Ort müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Die Risikogebiete definieren sich dadurch, dass die Inzidenz an Coronaerkrankten eines Landes um mindestens 60 höher ist als die Inzidenz der Schweiz.

Trotzdem ist die Liste weiterhin lang: Aktuell befinden sich darauf Ägypten, Andorra, Argentinien, Bahrain, Belgien, Brasilien, Cabo Verde, Chile, Costa Rica, Estland, Georgien, Indien, Iran, Kanada, Kolumbien, Kroatien, Kuwait, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malediven, Mexiko, Mongolei, Nepal, Niederlande, Paraguay, Schweden, Seychellen, Slowenien, Südafrika, Tansania, Türkei, Uruguay und Zypern. Ebenfalls auf der Liste sind die deutschen Bundesländer Sachsen und Thüringen sowie diverse Regionen in Frankreich. (rwa)

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