Pandemie
Bessere Pandemiebewältigung: Bundesrat gibt Startschuss für Forschungsprogramm

Wie hat die Pandemie die Gesellschaft beeinflusst? Das sollen Forscher hierzulande untersuchen. Der Bundesrat lässt dafür 14 Millionen Franken springen.

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Die Maske immer dabei: Die neue Normalität, die vor der Pandemie undenkbar war. (Symbolbild)

Die Maske immer dabei: Die neue Normalität, die vor der Pandemie undenkbar war. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Seit mehr als einem Jahr dreht sich nicht nur in der Schweiz alles um Corona. Ein neues nationales Forschungsprogramm möchte nun die Einflüsse der Pandemie auf die Wirtschaft, Gesellschaft und Politik unter die Lupe nehmen. Am Mittwoch hat der Bundesrat den Startschuss dazu gegeben.

Das Programm ist auf drei Jahre angelegt und mit 14 Millionen Franken dotiert, wie es in einer Mitteilung des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung heisst. Für die Durchführung ist der Schweizerische Nationalfonds zuständig.

Ziel soll es sein, gesellschaftliche Prozesse während der Coronakrise aus der Perspektive der Sozial- und Geisteswissenschaften zu analysieren. Dadurch sollen Wege für die Bewältigung der aktuellen und künftiger Pandemien erforscht und aufgezeigt werden. Das Programm ergänzt jenes von letztem Jahr, bei dem biomedizinische und klinische Fragestellungen im Fokus stehen.