Ostukraine
Schweiz schickt Hilfslieferungen für 12 Millionen Franken ins Krisengebiet

Sauberes Trinkwasser und medizinische Güter, um die Pandemie in den Griff zu kriegen: Ein erster Konvoi mit Hilfsgütern aus der Schweiz hat die umkämpften Gebiete in der Ostukraine erreicht.

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Trucks mit Fahne: Ein Hilfskonvoi mit Gütern aus der Schweiz in der Ukraine.

Trucks mit Fahne: Ein Hilfskonvoi mit Gütern aus der Schweiz in der Ukraine.

EDA/Twitter

144 Lastwagen voll mit Schweizer Hilfsgüter sind auf dem Weg in die Ostukraine. Wie das Aussendepartement (EDA) am Sonntag mitteilte, hat der erste Konvoi die Stadt Donezk bereits erreicht. Diese und Lugansk würden mit «dringend benötigten Gütern» beliefert, so das EDA. Dazu zählten «Chemikalien und Apparate zur Wasseraufbereitung, medizinisches Gerät für Spitäler und Antigen-Tests zur Pandemiebekämpfung.»

Insgesamt werden die Hilfslieferungen mit fünf Konvois bis Mitte September in die Städte gebracht. Darunter sind rund 2300 Tonnen Chemikalien und Laborausrüstung. Diese «dienen der Herstellung von sauberem Trinkwasser für rund vier Millionen Menschen», schreibt das EDA. Insgesamt umfasse die Hilfslieferung Güter im Umfang von rund 12 Millionen Franken. Begleitet werde der Konvoi von sechs Angehörigen des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe. «Neben der Schweiz liefern einzig das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die Uno humanitäre Hilfsgüter in das umkämpfte Gebiet in der Ostukraine», heisst es in der Mitteilung.

Der Konflikt in der Ostukraine dauert mittlerweile seit 2014 an. Dabei geht es um einen Konflikt zwischen der Ukraine und prorussischen Separatisten, die auch von Russland unterstützt werden. Dabei kommt es immer wieder zu Kampfhandlungen. (mg)

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