Omikron
Kitas sollen geöffnet bleiben – zur Not mit eingeschränkten Öffnungszeiten

Auch in der Kinderbetreuung fällt derzeit coronabedingt viel Personal aus. Deren Verband will im Notfall nun die Öffnungszeiten reduzieren um damit Schliessungen zu verhindern.

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Auch Kindertagesstätten machen derzeit coronabedingte Ausfälle von Personal zu schaffen. Nun reagiert der Kita-Verband. (Symbolbild)

Auch Kindertagesstätten machen derzeit coronabedingte Ausfälle von Personal zu schaffen. Nun reagiert der Kita-Verband. (Symbolbild)

Keystone

Der Verband Kinderbetreuung Schweiz (kibesuisse) will, dass die familienergänzenden Betreuungsinfrastrukturen geöffnet bleiben, trotz Omikron und den damit verbundenen Personalausfällen. Um Schliessungen zu verhindern, empfiehlt der Verband die Öffnungszeiten zu reduzieren. «Damit wird Kindern ein möglichst normaler Alltag ermöglicht und die Arbeitgebenden können weiterhin auf die erwerbstätigen Eltern zählen», heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Zu dieser Massnahmen sollen die Kitas aber erst greifen, wenn «es nötig wird», so kibesuisse.

Dass dies nicht nur auf elterliche Gegenliebe stösst, ist dem Kita-Verband bewusst: «Erforderlich hierzu sind das Verständnis und Entgegenkommen der Eltern, die trotz reduzierter Öffnungszeiten den vollen Elterntarif bezahlen, aber auch das Verständnis und Entgegenkommen der Arbeitgebenden für eine allfällige reduzierte zeitliche Verfügbarkeit der erwerbstätigen Eltern.» Die derzeit hohen Fallzahlen stelle die Kitas vor «grosse Herausforderungen». (mg)

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