ÖFFENTLICHER Verkehr
Güterverkehr auf Schienen hat trotz zweiter Pandemiewelle zugenommen

Auch im vierten Quartal des vergangenen Jahres sind weniger Menschen Bahn gefahren. Leicht zugenommen hat hingegen der Güterverkehr.

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Der Pendel- sowie der Freizeitverkehr sind wegen der Coronapandemie stark zurückgegangen.

Der Pendel- sowie der Freizeitverkehr sind wegen der Coronapandemie stark zurückgegangen.

Keystone

(gb) Der Schienengüterverkehr der Schweiz blieb von der zweiten Pandemiewelle verschont. Wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) am Montag mitteilte, stieg die Nachfrage nach Gütertransporten in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres gar um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Ein deutlicher Rückgang verzeichnet Litra hingegen beim Personenverkehr. Die am Montag veröffentlichten Zahlen zeigen einen Einbruch der zurückgelegten Kilometer pro Person um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gemäss Litra wurden insgesamt 3 Milliarden Personenkilometer zurückgelegt – im Gegensatz zum mehrjährigen Mittel von 5 Milliarden Kilometern.

Grund für den Rückgang sind die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Die Auslastung der SBB-Züge betrug im Vergleich zum Vorjahr laut Litra noch 60 Prozent im Regionalverkehr und 50 Prozent im Fernverkehr. Die seit Januar geltende Homeoffice-Pflicht wird dem Pendlerverkehr weiter zusetzen, schätzt Litra.

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