öffentlicher Verkehr
Beschränkung der Passagiere im öV ist derzeit kein Thema

Für Gondeln in den Skigebieten gilt eine Beschränkung der Passagiere. Eine ähnliche Regelung ist beim öffentlichen Verkehr nicht geplant.

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Für den öffentlichen Verkehr gelten keine Passagierbeschränkungen wie die Berg- und Seilbahnen. (Symbolbild)

Für den öffentlichen Verkehr gelten keine Passagierbeschränkungen wie die Berg- und Seilbahnen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Während in den Berggebieten die Gondeln auf zwei Drittel ihrer Kapazitäten beschränkt sind, kennen Züge und Bussen keine Beschränkung der Passagiere. Laut Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr, ist die Situation im öffentlichen Verkehr (öV) aber nicht ganz vergleichbar mit den Berg- oder Seilbahnen. «Es besteht eine Transportpflicht im öffentlichen Verkehr. Und wir möchten immer alle Leute transportieren können», sagte Stückelberger gegenüber Radio SRF am Montag.

Eine Beschränkung der Passagiere habe man sich überlegt, aber die öV-Betreiber versuchen das Ziel auf anderem Weg zu erreichen. So würden etwa Zusatzzüge und -busse eingesetzt, sagt Stückelberger: «Damit will man die Kundenströme möglichst verteilen.»

Zusätzlich werden die Züge gemäss Stückelberger gereinigt und gewaschen. Andererseits dürfe man die Situation auch nicht überbewerten. «Es sind nicht extrem viele Züge, in denen es so ist und zum Teil ist man ja auch nicht stundenlang in solchen Zügen», so Stückelberger weiter. Die öV-Betreiber appellierten dennoch an ihre Kunden, möglichst gut belegte Züge zu meiden.

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