Ministertreffen in Genf
Schweiz spricht zusätzliche 33 Millionen Franken für Afghanistan

Aussenminister Ignazio Cassis hat in Genf an einer UNO-Konferenz zu Afghanistan teilgenommen. Angesichts der Notlage am Hindukusch will die Schweiz zusätzliche finanzielle Hilfen bereitstellen.

Drucken
Teilen
Bundesrat Ignazio Cassis bei der UNO-Konferenz zu Afghanistan in Genf.

Bundesrat Ignazio Cassis bei der UNO-Konferenz zu Afghanistan in Genf.

Keystone

Ein dringliches Ministertreffens zur Krise in Afghanistan fand am Montag in Genf statt. Ziel der Konferenz war es, auf die grossen humanitären Bedürfnisse in Afghanistan aufmerksam zu machen und finanzielle Soforthilfe zu sichern. Angesichts der grossen Not vor Ort will die Schweiz die humanitäre Hilfe um 33 Millionen Franken erhöhen, wie das Aussendepartement mitteilt.

Aussenminister Ignazio Cassis betonte indes, dass finanzielle Unterstützung allein nicht ausreiche: «Diejenigen, die das afghanische Territorium kontrollieren, sind dafür verantwortlich, dass internationale Organisationen und NGO’s ungehinderten Zugang zur Bevölkerung haben», zitiert ihn die Mitteilung.

Im Rahmen der Konferenz traf Bundesrat Cassis auch UNO-Generalsekretär António Guterres, den Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten Martin Griffiths sowie die UNO-Generaldirektorin in Genf, Tatiana Valovaya. Im Zentrum der Gespräche seien die humanitäre Soforthilfe sowie die künftige internationale Entwicklungskooperation in Afghanistan gestanden. (dpo)

Aktuelle Nachrichten