Massentests
Corona-Ausbruch in Arosa beschränkt sich auf schulisches Umfeld

Nach mehreren positiven Fällen an einer Schule in Arosa haben die Bündner Behörden erneut einen Massentest durchgeführt. Ausserhalb des schulischen Umfelds ist nur eine Person betroffen.

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Die Bündner Regierung setzt im Kampf gegen das Corona-Virus seit längerem auf Massentests – zuletzt auch in Arosa.

Die Bündner Regierung setzt im Kampf gegen das Corona-Virus seit längerem auf Massentests – zuletzt auch in Arosa.

Keystone

(gb) Vergangene Woche haben die Bündner Behörden zum zweiten Mal die Bevölkerung und Feriengäste in Arosa auf das Coronavirus getestet. Insgesamt wurden 1289 Proben entnommen, wovon 24 positiv ausgefallen seien, wie der Kanton am Montag mitteilte. Nur eine Person konnte nicht dem schulischen Umfeld zugeordnet werden.

Die Bündner Behörden werten dies als Erfolg. Nachdem Ende Januar mehrere positive Fälle an der Schule in Arosa aufgetaucht sind, haben die Behörden die ganze Schule getestet und die betroffenen Personen und Familien isoliert. Die nachfolgenden Tests hätten nun gezeigt, dass sich das Virus nicht massgeblich über das schulische Umfeld hinaus verbreiten konnten.

Beunruhigender scheint hingegen die Verbreitung der neuen Virusmutationen. An der Schule Arosa selbst wurden vergangene Woche 90 Personen getestet, wovon 5 positiv waren, allesamt mit der neuen Mutation B.1.1.7. Auch bei den 24 positiv getesteten Personen aus der Gesamtbevölkerung wies mehr als die Hälfte die neue Mutation auf. Expertinnen und Experten warnen seit längerem, dass die neuen Mutationen bald dominanter als die ursprüngliche Variante werden könnten.