Leistungsvereinbarung
Bund will Rätoromanisch auch ausserhalb des Kantons Graubünden fördern

Im Juni schreibt das Bundesamt für Kultur ein neues Förderprogramm für die rätoromanische Sprache aus. Dies ist Teil der neuen Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Graubünden.

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Rätoromanisch-Unterricht soll in Zukunft auch für Kinder ausserhalb des Heimatkantons unterstützt werden. (Archivbild)

Rätoromanisch-Unterricht soll in Zukunft auch für Kinder ausserhalb des Heimatkantons unterstützt werden. (Archivbild)

Keystone

Bund und Kanton wollen bei der Förderung der rätoromanischen und italienischen Sprache stärker zusammenarbeiten. Dies sei in der neuen Leistungsvereinbarung als Ziel formuliert worden, schreibt das Bundesamt für Kultur (BAK) am Mittwoch in einer Mitteilung. «Der Bund beteiligt sich im Rahmen der Kulturbotschaft in den kommenden Jahren mit insgesamt rund 22 Millionen Franken an der Erhaltung und Förderung der zwei Minderheitensprachen im Kanton Graubünden», so die Mitteilung weiter.

Ausserdem sollen rätoromanische Kinder und Jugendliche auch ausserhalb des angestammten Sprachgebietes beim Erlernen der Sprache unterstützt werden. Für 2021 schreibt das BAK ein Förderprogramm dazu aus. Bis 2024 werden dafür jährlich 400'000 Franken zur Verfügung gestellt. (wap)