Kundgebung
Rund 150 feministische Aktivistinnen demonstrieren in Zürich

In Zürich haben rund 150 Frauen und feministische Aktivistinnen an einer unbewilligten Demonstration teilgenommen. Die Polizei reagierte mit Wegweisungen und Personenkontrollen.

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(gb) Die feministische Bewegung in Zürich hat sich erneut auf die Strasse gewagt. Am Samstag nahmen laut Polizeiangaben rund 150 Personen an der unbewilligten Demonstration durch den Kreis 4 teil. Dazu aufgerufen hatte unter andere das feministische Streikkollektiv Zürich. Auf Twitter schrieben sie, dass sich ihre Wut seit dem Weltfrauentag vom 8. März vergrössert habe.

Rund 150 Aktivistinnen zogen am Samstag Nachmittag durch die Zürcher Innenstadt. Die Aktion war unbewilligt.

Rund 150 Aktivistinnen zogen am Samstag Nachmittag durch die Zürcher Innenstadt. Die Aktion war unbewilligt.

Keystone

«Wir werden nicht aufhören, unsere Kämpfe weiterhin laut und stark auf die Strasse zu tragen», heisst es in dem Tweet. Bei unbewilligten Kundgebungen am Wochenende vor dem 8. März war es zu einem Grossaufgebot der Polizei gekommen, welches die Aktivistinnen als unverhältnismässig bezeichneten.

Laut Angaben der Stadtpolizei Zürich löste sich die Versammlung auf, als sie begann, Personen zu kontrollieren. Weiter hielt die Polizei fest, dass es zu keinerlei Sachbeschädigungen gekommen sei. Das Streikkollektiv hatte im Vorfeld dazu aufgerufen, eine Hygienemaske zu tragen und das Schutzkonzept einzuhalten.