Kontingente für Arbeitskräfte aus Drittstaaten bleiben

Die Schweizer Wirtschaft soll auch nächstes Jahr genügend Fachkräfte ausserhalb der EU rekrutieren können. Der Bundesrat hat die neuen Höchstzahlen für Personen aus Drittstaaten festgelegt.

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Für Spezialisten ausserhalb der EU legt der Bundesrat Kontingente fest. (Symbolbild)

Für Spezialisten ausserhalb der EU legt der Bundesrat Kontingente fest. (Symbolbild)

Keystone

(rwa) Nach Anhörung der Kantone und Sozialpartner hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden, die Kontingente auf dem heutigen Niveau zu belassen. Im nächsten Jahr können daher erneut bis zu 8500 Spezialistinnen und Spezialisten sowie Fachkräfte aus Drittstaaten rekrutiert werden: 4500 mit einer Aufenthaltsbewilligung B und 4000 mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung L. Damit solle dem Bedürfnis nach Kontinuität und Stabilität der Wirtschaft Rechnung getragen werden, heisst es in der Mitteilung des Staatssekretariats für Migration.

Weil Grossbritannien aus der Europäischen Union austritt, kommt da das Freizügigkeitsabkommen ab 2021 nicht mehr zur Anwendung. Damit die Unternehmen in der Schweiz auch in Zukunft Fachkräfte aus diesem Land rekrutieren können, hat der Bundesrat separate Höchstzahlen beschlossen. Nächstes Jahr können bis zu 3500 Erwerbstätige aus dem Vereinigten Königreich rekrutiert werden: 2100 mit Aufenthaltsbewilligungen B und 1400 mit Kurzaufenthaltsbewilligungen L.