Klimakonferenz
Simonetta Sommaruga nimmt an Klimatreffen der deutschen Regierung teil

Im Rahmen eines Vorbereitungstreffens für die kommende UNO-Klimakonferenz nahm Bundesrätin Simonetta Sommaruga an Gesprächen mit 40 Umweltministern aus der ganzen Welt teil. Sie erwarte von der Klimakonferenz «ambitionierte Regeln», sagte sie.

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Simonetta Sommaruga erhofft sich von der Klimakonferenz in Glasgow handfeste Regeln für die Klimapolitik. (Archivbild)

Simonetta Sommaruga erhofft sich von der Klimakonferenz in Glasgow handfeste Regeln für die Klimapolitik. (Archivbild)

Keystone

(wap) Organisiert wurde der sogenannte Petersberger Klimadialog von der deutschen Regierung. Ziel des informellen virtuellen Treffens von 40 Umweltministern verschiedener Staaten sei es gewesen, Regeln zur Umsetzung zentraler Punkte des Pariser Klima-Übereinkommens auszuarbeiten, meldete das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Freitag.

Sommaruga habe sich für einheitliche und verbindliche Regeln bei der Reduktion von CO2-Emmissionen im Ausland eingesetzt. Bei solchen Projekten müssten Naturschutz und Menschenrechte respektiert werden, so die Position der Schweiz. Diese hat im Herbst 2020 mit Peru und Ghana entsprechende Klimaschutzabkommen abgeschlossen. Die Bundesrätin setzte sich ausserdem für eine stärkere Einbindung der Wirtschaft ein. Für die Bewältigung des Klimawandels sei es nötig, alle weltweiten Investitionen in klimafreundliche Bahnen zu lenken, sagte sie laut der UVEK-Medienmitteilung.

Die Klimakonferenz findet vom 1. bis am 12. November im schottischen Glasgow statt. Sommaruga sei es ein grosses Anliegen, dass an der Konferenz verbindliche Regeln für die Umsetzung des Übereinkommens von Paris festgelegt würden. Das 2015 getroffene Übereinkommen hat zum Ziel, den weltweiten Temperaturanstieg bis Ende des Jahrhunderts auf ein Plus von 1,5 Grad zu begrenzen.