Kirche
Zürcher Grossmünster wird für 35 Millionen Franken saniert

Das Grossmünster in Zürich muss saniert werden. Gleichzeitig wird die Infrastruktur für den kirchlichen und zivilen Betrieb angepasst. Die Kosten belaufen sich auf rund 35 Millionen Franken.

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Das Grossmünster in Zürich ist ein beliebtes Fotosujet bei Einheimischen und Touristen. Nun soll es saniert werden.

Das Grossmünster in Zürich ist ein beliebtes Fotosujet bei Einheimischen und Touristen. Nun soll es saniert werden.

Keystone

Die Grossmünster-Kirche mit ihren Doppeltürmen ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Zürich und in der ganzen Schweiz bekannt. Nun soll die Kirche, die zwischen 1100 und 1220 erbaut wurde, Instand gesetzt werden. Das teilte der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mit. Er will damit die mittelalterliche Substanz langfristig erhalten und den kirchlichen und zivilen Betrieb verbessern.

Um den Zerfallsprozess so weit wie möglich zu verlangsamen, braucht es Massnahmen für das Raumklima. Zudem soll der Kulturgüterschutz verbessert werden. Da die touristische Bedeutung der Kirche gestiegen ist und sich die Nutzung geändert hat, benötige es auch gezielte Anpassungen der Infrastruktur – etwa zur Besucherlenkung oder WC-Anlagen.

Die einzelnen Massnahmen müssen gemäss Regierungsrat noch im Detail definiert werden. Mittels Vorstudie sollen nun das Gesamtprojekt festgelegt und Konzepte für die Realisierung entwickelt werden, wie es weiter heisst. Die eigentliche Umsetzung erfolgt dann zwischen 2022 und 2028. Der Regierungsrat hat für das Gesamtprojekt einen Vorstudienkredit von rund 2,5 Millionen und einen Rahmenkredit von etwa 32,5 Millionen Franken bewilligt. (abi)