Journalismus
Neuer Aktionsplan: Schweiz will Medienschaffende besser schützen

Für Meinungs- und Medienfreiheit in Europa: Die Schweiz will sich für den Schutz von Medienschaffenden einsetzen. Das sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga an einer Ministerkonferenz des Europarats.

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Ist besorgt über die sich verschlechternde Situation der Medienschaffenden in Europa: Bundesrätin Simonetta Sommaruga.

Ist besorgt über die sich verschlechternde Situation der Medienschaffenden in Europa: Bundesrätin Simonetta Sommaruga.

Keystone

Die zunehmende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für Journalistinnen und Journalisten beunruhigt Simonetta Sommaruga. «Angriffe auf Medienschaffende und die Straflosigkeit bei solchen Verbrechen sind als Angriffe auf die Demokratie selbst zu betrachten», sagte sie an der Ministerkonferenz des Europarats vom Freitag. Das geht aus einer Mitteilung des Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation hervor.

Sie kündigte die Absicht der Schweiz an, einen nationalen Aktionsplan zum Schutz von Medienschaffenden zu erarbeiten – im Einklang mit den Empfehlungen des Europarats. Damit unterstrich sie die Bereitschaft der Schweiz, die Massnahmen zur Stärkung der Meinungs- und Medienfreiheit in Europa zu unterstützen. (abi)