Internet
Studie zeigt: Alltag verlagert sich immer mehr ins Netz

Ericsson prognostiziert anhand einer breit angelegten Verbraucherstudie, die wöchentlich online verbrachte Zeit werde bis zum Jahr 2025 um durchschnittlich zehn Stunden steigen. Alltagsroutinen finden demnach fast ausschliesslich im Internet statt.

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Gemäss einer Verbraucherstudie von Ericsson wird künftig alles, was Routine ist, online stattfinden. (Symbolbild)

Gemäss einer Verbraucherstudie von Ericsson wird künftig alles, was Routine ist, online stattfinden. (Symbolbild)

Keystone

Die Online-Nutzung wird der Studie zufolge über bis anhin genutzte Dienste, etwa Homeoffice und Online-Shopping, hinausgehen. Das schwedische Technologie-Unternehmen sagt voraus, dass bis 2025 «durchschnittlich 2,5 neue Dienste hinzukommen werden», wie es am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt. Dies unterstreiche die Bedeutung der digitalen Inklusion. Sieben von zehn Befragten geben zudem an, mehr auf Online-Sicherheit und Privatsphäre achten zu wollen.

Achtsamerer Lebensstil

Der Report, der gemäss Medienmitteilung 2,3 Milliarden Verbraucher und Verbraucherinnen in 31 Ländern repräsentiert, konstatiert zudem eine hohe Besorgnis über den Klimawandel. Aber: Obwohl sich die Hälfte der im Rahmen der Studie Befragten sorgenvoll über das Thema äussert, will nur ein Drittel künftig auf Flugreisen verzichten. Dafür wollen jedoch fünf von zehn Befragten dem lokalen Lebensmitteleinkauf mehr Beachtung schenken.

Allgemein erwartet die Studie, dass Verbraucherinnen und Verbraucher «verstärkt auf die Priorisierung von Freizeit achten werden, um mehr zu reisen, einen achtsamen Lebensstil zu praktizieren und Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen» Gleichzeitig befürchten 64 Prozent der Befragten ein höheres Stresslevel innerhalb der Gesellschaft. (dur)