Internationale Zusammenarbeit
Parmelin eröffnet Konferenz der internationalen Arbeitsorganisation

Bei der Eröffnung der Jahreskonferenz der internationalen Arbeitsorganisation sprach sich Bundespräsident Guy Parmelin für eine verstärkte internationale Zusammenarbeit aus.

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Guy Parmelin forderte vor den ILO-Delegierten eine soziale Globalisierung der Weltwirtschaft. (Archivbild)

Guy Parmelin forderte vor den ILO-Delegierten eine soziale Globalisierung der Weltwirtschaft. (Archivbild)

Keystone

Zur Eröffnung des Jahreskongresses der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) mahnte Bundespräsident Guy Parmelin eine verstärkte Zusammenarbeit der internationalen Wirtschaftsorganisationen an. Es brauche nun eine Stärkung der Synergien zwischen dem internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank, der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Als Ziel nannte Parmelin eine soziale Globalisierung der Wirtschaft.

Nach der Pandemie müsse die Erholung der Weltwirtschaft nachhaltig gestaltet werden sagte er. Die Schweiz setze sich entschlossen dafür ein, dass Wirtschaft und Arbeit in den Dienst des Menschen gestellt würden. Sie müssten über Produktivitätssteigerung und Investition in Innovation das Wohlergehen dazu beitragen, das Wohlbefinden aller zu verbessern.

Der Kongress der internationalen Organisation für Arbeit tagt jedes Jahr in Genf, wird dieses Jahr aber virtuell durchgeführt. Jedes Mitgliedsland schickt dazu einen Vertreter der Regierung sowie der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer. Die ILO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Ihre Beschlüsse sind für Mitgliedsstaaten verbindliches Arbeitsrecht. (wap)