In der Schweiz haben eine Million Menschen Pestizidrückstände in ihrem Trinkwasser

Nach neuen Berechnungen sind in der Schweiz eine Million Menschen von der Verunreinigung des Trinkwassers mit Chlorothalonil betroffen, so Martin Sager vom Schweizerischen Verein des Gas und Wasserfaches.

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In der Schweiz enthält das Trinkwasser vielerorts Rückstände des verbotenen Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil.

In der Schweiz enthält das Trinkwasser vielerorts Rückstände des verbotenen Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil.

Reto Martin

(wap) In einem Interview mit SRF verweist Martin Sager, Direktor des Schweizerischen Vereins des Gas und Wasserfaches, auf aktuelle Datenerhebungen von Kantonen und Wasserversorgungen, die derzeit ausgewertet würden. Demnach gehe man davon aus, dass die Verunreinigung des Trinkwassers mit Rückständen des mittlerweile verbotenen und möglicherweise krebserregenden Pestizids Chlorothalonil in der Schweiz rund eine Million Menschen betrifft. Die Grenzwerte würden aber nicht überall im gleichen Ausmass überschritten.