Im Thurgau und Zürich
Die Post startet Pilotversuche mit Corona-Massentests

In zwei grossen Postzentren werden bald Massentests angeboten. Weitere Standorte sollen folgen. Allerdings nur jene mit über 400 Mitarbeiter.

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Hier im Paketzentrum Frauenfeld können Mitarbeiter bald einmal in der Woche zum Spucktest.

Hier im Paketzentrum Frauenfeld können Mitarbeiter bald einmal in der Woche zum Spucktest.

Keystone

(mg) Im Briefzentrum Zürich-Mülligen und im Paketzentrum Frauenfeld startet die Schweizer Post Pilotversuche mit Massentests. Das teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. In zwei Wochen können die Mitarbeiter an diesen Standorten einmal wöchentlich eine Spuckprobe abgeben. «Dabei wollen wir wertvolle Erfahrungen sammeln. Erfahrungen, von denen wir profitieren und dann bei weiteren Standorten umsetzen können», lässt sich Markus Bacher, Leiter Krisenstab der Schweizerischen Post, auf der Internetseite zitieren.

Massentests für die gesamte Post hält Bacher dagegen für «logistisch kaum machbar». Zudem seien die Regeln und Konzepte in vielen Kantonen noch unterschiedlich und teils noch nicht mal ausgearbeitet. «Wir haben deshalb beschlossen, dass wir die Massentests in den grösseren Zentren anwenden, also an Standorten mit über 400 Mitarbeitenden», so Bacher.

Die Post arbeitet mit gepoolten PCR-Tests. Dabei werden Speichelproben von mehreren Proben zu einer Mischprobe vereint. Fällt dann der Test dieses Spuckgemisch positiv auf, müssen alle Beteiligten noch einmal zum Test antraben.