Humanitäre Hilfe
30 Tonnen Hilfsgüter: Schweiz hilft Nepal im Kampf gegen Corona

Die Schweiz schickt diverse medizinische Hilfsgüter nach Nepal. Die Gesundheitssituation wird im südasiatischen Land wegen der Coronapandemie immer prekärer.

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Eine Coronapatientin wartet vor einem Spital in Kathmandu darauf, dass sie gegen das Virus behandelt werden kann.

Eine Coronapatientin wartet vor einem Spital in Kathmandu darauf, dass sie gegen das Virus behandelt werden kann.

Keystone

Insgesamt schickt der Bund 30 Tonnen Material nach Nepal. Ein Frachtflugzeug wird heute Freitag 40 Beatmungsgeräte, zehn Sauerstoffkonzentratoren, 1,1 Millionen Antigentests und Schutzmaterial transportieren. Die Kosten beliefen sich auf rund 7,5 Millionen Franken, schreibt das Aussendepartement (EDA) in einer Mitteilung. Damit habe die Schweiz auf einen Hilfsappell der nepalesischen Behörden reagiert. Nepal verzeichnete jüngst eine exponentielle Zunahme an Coronainfektionen.

In der Hauptstadt Kathmandu werde das Material von Verantwortlichen des nepalesischen Gesundheitsministeriums in Empfang genommen und anschliessend auf verschiedenen Standorte verteilt. Die Schweizer Botschaft steht in engem Kontakt mit anderen diplomatischen Vertretungen, um die Koordination der internationalen Hilfe zu gewährleisten.

Anfang Mai hatte die Schweiz bereits 13 Tonnen Hilfsgüter in Nepals Nachbarland Indien geschickt, das ebenfalls mit stark wachsenden Infektionszahlen zu kämpfen hat. (dpo)