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Im vergangenen Jahr haben weniger Schweizerinnen Blut gespendet

Blutspende SRK hatte letztes Jahr mit Einschränkungen wegen der Coronapandemie zu kämpfen. Dank grosser Solidarität sei die Blutversorgung aber stets gewährleistet gewesen.

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Im vergangenen Jahr ging die Anzahl an Blutspenden in der Schweiz leicht zurück.

Im vergangenen Jahr ging die Anzahl an Blutspenden in der Schweiz leicht zurück.

Claudio Thoma

(mg) Es war ein «herausforderndes Jahr», schreibt Blutspende SRK in einer Mitteilung vom Donnerstag. Dies wegen der Coronapandemie. Dadurch war auch die Sicherstellung der Blutversorgung in der Schweiz und die Vermittlung «wesentlich erschwert». Unter anderem weil die Spenderinnen und Spender in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Insgesamt kam es im vergangenen Jahr zu 266’161 Blutspenden, das sind 5000 oder zwei Prozent weniger als im Vorjahr.

Trotzdem sei die Versorgungslage «dank der grossen Solidarität der Spenderinnen und Spender und zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen sehr stabil» geblieben, heisst es in der Mitteilung weiter. Erfreulich sei die Entwicklung bei der Blutstammzellspende. Dort habe man eine «starke Zunahme bei registrierten Personen und ein hohes Niveau bei Transplantationen» festgestellt. Rund 20'000 Personen liessen sich neu registrieren – mittlerweile zählt das Register über 162'000 Personen.

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