Gesundheit
Bund spricht weitere Millionen, um Bevölkerung vor Strassenlärm zu schützen

Der Bundesrat will die Bevölkerung besser vor Strassenlärm schützen: Er hat dazu einen Kredit von 52 Millionen Franken bewilligt. Damit sollen etwa lärmarme Strassenbeläge finanziert werden.

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In der Schweiz leidet über eine Million Menschen unter Strassenlärm. Der Bund will sie nun noch besser davor schützen. (Symbolbild)

In der Schweiz leidet über eine Million Menschen unter Strassenlärm. Der Bund will sie nun noch besser davor schützen. (Symbolbild)

Keystone

Lärm beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität, er macht auch krank. In der Schweiz ist der Strassenverkehr die grösste Lärmquelle. Und trotz intensivierten Anstrengungen der Kantone sind auch heute noch mehr als eine Million Personen in ihrem Zuhause «übermässigem Strassenlärm» ausgesetzt, wie das Umweltdepartement (Uvek) am Mittwoch mitteilte.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung daher beschlossen, die Unterstützung für die Kantone zu verstärken. So hat er die Ende 2022 auslaufende Frist zur Gewährung von Bundesbeiträgen ein weiteres Mal verlängert: Für den Zeitraum 2023 bis 2024 stehen den Kantonen neu pro Jahr 26 Millionen Franken zur Verfügung.

Die Beiträge des Bundes entsprechen gemäss Uvek 20 Prozent der von den Kantonen eingesetzten Mittel. Das Geld soll für Massnahmen an der Lärmquelle verwendet werden. Dazu zählen etwa lärmarme Strassenbeläge und Geschwindigkeitsreduktionen. (abi)