Gesetzesrevision
Nicht nur Englisch: Piloten sollen wieder in einer Landessprache funken dürfen

Das revidierte Luftfahrtgesetz sieht vor, dass Pilotinnen und Piloten auf nicht gewerbsmässigen Flügen wieder in einer Landessprache funken dürfen. Aktuell gilt der Grundsatz «English only».

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Piloten auf nicht gewerbsmässigen Flügen sollen wieder in einer Landessprache funken dürfen. (Symbolbild)

Piloten auf nicht gewerbsmässigen Flügen sollen wieder in einer Landessprache funken dürfen. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Seit dem 1. Januar 2019 dürfen Pilotinnen und Piloten des sogenannten nichtgewerbsmässigen Sichtflugs nur noch auf Englisch funken. Das soll sich nun mit der Revision des Luftfahrtgesetzes wieder ändern, was besonders die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates freut, welche die Änderung mittels Motion beantragt hatte. «Es liegt vielmehr im Sinne der Flugsicherheit, wenn Pilotinnen und Piloten frei zwischen einer Amtssprache und Englisch wählen dürfen.»

Die Kommission hat die Revision des Luftfahrtgesetzes dann auch einstimmig gutgeheissen, wie es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste vom Mittwoch heisst. Sie unterstützt die stichprobenartigen Alkoholkontrollen bei der Flugbesatzung, beantragt jedoch, die Bestimmung zur Einführung eines freiwilligen Melderechts für medizinisches Fachpersonal zu streichen. Ärztinnen und Ärzte könnten sich bereits heute vom Berufsgeheimnis entbinden lassen können, um eine entsprechende Meldung zu machen.

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