Flugreisen
Bundesrat flog im Coronajahr deutlich weniger als sonst

Der Lufttransportdienst des Bundes flog im letzten Jahr 463 Stunden für den Bundesrat und die Departemente. 185 davon gingen auf das Konto des Bundesrates. Am meisten in der Luft war Aussenminister Cassis.

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Die Bundesräte waren letztes Jahr rund 185 Stunden mit Flugzeug und Helikopter unterwegs, unter anderem mit dem Bundesratsjet PC-24.

Die Bundesräte waren letztes Jahr rund 185 Stunden mit Flugzeug und Helikopter unterwegs, unter anderem mit dem Bundesratsjet PC-24.

Keystone

Insgesamt gingen die Flugstunden im Coronajahr um rund ein Drittel zurück. 2019 flogen Bundesrat und Departemente noch 680 Stunden mit den Flugzeugen und Helikoptern des Lufttransportdienstes, wie es in einer Mitteilung des Verteidigungsdepartements vom Mittwoch heisst. Die Bundesrätinnen und Bundesräte flogen letztes Jahr insgesamt 185 Stunden, 53 davon mit dem Helikopter.

Mit Abstand am meisten Zeit in der Luft verbrachte Aussenminister Ignazio Cassis mit über 60 Stunden. Auf ihn folgen Wirtschaftsminister Guy Parmelin mit rund 39 Stunden und Innenminister Alain Berset mit knapp 23 Stunden. Berset und Parmelin verbrachten mit jeweils rund 17 Stunden am meisten Flugzeit im Helikopter. Am wenigsten Flugstunden absolvierte Umwelt- und Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga. Gemäss Statistik war sie etwas mehr als fünf Stunden unterwegs. Auch Verteidigungsministern Viola Amherd flog weniger als zehn Stunden.

Auf Seite der Departemente gehen knapp 70 Prozent der Flugstunden auf das Aussendepartement (EDA). Die EDA-Mitarbeitenden flogen 2020 rund 190 Stunden. An zweiter Stelle, mit nur noch rund 20 Stunden, kommt das Verteidigungsdepartement. Knapp dahinter liegt das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung mit 18 Stunden. (agl)