Einschränkungen bei Restaurants
Gastrosuisse hofft, dass die Kantone den Bundesrat bremsen

Der Verband Gastrosuisse fordert, dass die Öffnungszeiten der Gastrobetriebe nicht weiter eingeschränkt werden. Ansonsten verlangt er die Auszahlung von A-fonds-perdu Beiträgen an die Gastronomen.

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Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer hofft auf die Kantone. (Symbolbild)

Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer hofft auf die Kantone. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Der Bundesrat hat am Dienstag weitere Massnahmen im Kampf gegen die Coronapandemie angekündigt. Die neue Strategie sieht vor, dass Restaurants um 19 Uhr schliessen müssen. Der Verband Gastrosuisse wehrt sich nun gegen die weiteren Einschränkungen für die Branche. «Die anvisierten Massnahmen des Bundesrates sind nicht nachvollziehbar und willkürlich», wird Präsident Casimir Platzer in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert.

In vielen Kantonen stünden die Restaurants nach einer mehrwöchigen Schliessung kurz vor der Wiedereröffnung, heisst es in der Mitteilung weiter. Dass der Bundesrat genau jetzt weitere Massnahmen fordert, sei «ein Schlag ins Gesicht». Gastrosuisse hofft nun, dass die Kantone den Bundesrat bremsen. Diese werden in diesen Tagen angehört, bevor die Regierung am Freitag definitiv entscheidet.

Gastrosuisse sieht die Kantone in der Verantwortung, wie der Verband in seiner Mitteilung weiter schreibt. «Nehmen sie diese nicht war, braucht es für das Gastgewerbe dringend A-fonds-perdu-Beiträge, die sofort ausbezahlt werden.» Dafür brauche es erhebliche Summen, so der Gastro-Präsident.