Coronavirus
Solothurn macht dicht: Ab Sonntag müssen Läden und Märkte schliessen

Angesichts steigender Fallzahlen greift die Solothurner Regierung durch. Sie schränkt das öffentliche Leben weiter ein. Ab Sonntag dürfen nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs offen bleiben.

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In Solothurn wird es dieses Jahr keinen Ausverkauf geben. Die Regierung schliesst Einkaufsläden und Märkte. (Archivbild)

In Solothurn wird es dieses Jahr keinen Ausverkauf geben. Die Regierung schliesst Einkaufsläden und Märkte. (Archivbild)

Keystone

(rwa) Die epidemiologische Lage im Kanton sei weiterhin «bedrohlich», schreiben die Solothurner Behörden in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Spitäler und die Alters- und Pflegeheime seien am Anschlag; die Intensivpflegeplätze fast vollständig belegt. Zu hoch sei mit 1,1 immer noch die Reproduktionszahl, konstatiert der Kanton.

Der Regierungsrat hat deshalb am Dienstag beschlossen, die Coronamassnahmen zu verschärfen. Einkaufsläden und Märkte werden ab dem 27. Dezember geschlossen. Die Abholung vor Ort ist weiterhin zulässig. Ausnahmen sieht die Regierung für Läden des täglichen Bedarfs vor. Dazu zählen Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Handyshops, Reparatur- und Heimwerkergeschäfte wie auch Blumenläden.

Als zweite Massnahme müssen Arbeitgeber ab Mittwoch dafür sorgen, dass Arbeitnehmende soweit als möglich von zu Hause aus arbeiten können.