CoronaVirus
Maskenpflicht und Fernunterricht: Solothurn verschärft Regeln für Schulen

An den Volksschulen im Kanton Solothurn gilt ab kommenden Montag Maskenpflicht ab der 5. Klasse, Kantons- und Berufsschulen gehen in den Fernunterricht. Es gibt dort aber eine Präsenzmöglichkeit.

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Kantons- und Berufsschüler müssen wieder in den Fernunterricht.

Kantons- und Berufsschüler müssen wieder in den Fernunterricht.

Keystone

(ldu) Der Kanton Solothurn zieht die Schrauben an: Die Kantons- und Berufsfachschulen werden ab dem kommenden Montag bis am Freitag, 26. Februar, ihren Unterricht im Fernunterricht weiterführen, wie aus einer Medienmitteilung der Solothurner Staatskanzlei vom Donnerstag hervorgeht. Der Entscheid fiel, obwohl «mit den ergriffenen Massnahmen und den gut funktionierenden Schutzkonzepten an den Schulen» im Kanton bisher grössere Ausbrüche verhindert werden konnten.

Mit dem bewussten Wechsel in den Fernunterricht will der Kanton Solothurn – in Absprache mit den Schulleitungen – einen gezielten Beitrag zur Reduktion der Mobilität im öffentlichen Verkehr und damit zur Minimierung der Ansteckungsrisiken leisten: 11'000 Schülerinnen sind so nicht mehr unterwegs. Punktuelle Präsenzmöglichkeiten für die Erreichung der Promotionen, des Qualifikationsverfahrens und der Abschlüsse sollen aber weiterhin möglich sein.

Auch in der Volksschul-Stufe gibt es Änderungen: Aufgrund der Fallentwicklung der Mutationsvarianten sieht es der Kanton als angezeigt, proaktiv die Schutzstufe zu erhöhen und die Maskenpflicht auf Schülerinnen und Schüler ab der 5. Primarschulklasse auszuweiten. Diese gilt ab Montag, 25. Januar 2021 bis voraussichtlich mindestens Ende Februar. Diese Massnahme soll helfen, den Präsenzunterricht möglichst lange aufrecht zu erhalten sowie den Schutz der Lehrerinnen und Lehrer zu erhöhen.