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Kurzarbeit: Bundesrat verlängert vereinfachtes Verfahren bis Ende Jahr

Wenn Betriebe Kurzarbeit anmelden, sollen sie weiterhin im vereinfachten Verfahren abrechnen können. Damit möchte der Bundesrat die wirtschaftliche Erholung unterstützen.

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Vor allem in der Gastronomie waren viele Angestellte in Kurzarbeit.

Vor allem in der Gastronomie waren viele Angestellte in Kurzarbeit.

Keystone

Der Bundesrat hat am Freitag beschlossen, das summarische Abrechnungsverfahren für die Entschädigung von Kurzarbeit bis Ende Jahr zu verlängern. Konkret heisst das: Betriebe müssen weniger Informationen abgeben. Auch kann die Arbeitslosenkassen die Entschädigung als Pauschale berechnen und ausrichten, wie das Wirtschaftsdepartement in einer Mitteilung festhält.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Bundesrat dieses vereinfachte Verfahren verlängert. Mit der Verlängerung möchte er seinen Teil dazu beitragen, dass die betroffenen Betriebe sich weiter wirtschaftlich erholen können. Eine Rückkehr zum ordentlichen Verfahren hätte dagegen für alle Beteiligten einen «erheblichen Zusatzaufwand» bedeutet, argumentiert der Bundesrat. Ein Grund dafür ist: Die meisten Betriebe, die auf Kurzarbeit setzen, kennen nur das vereinfachte Verfahren. (rwa)

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