Coronavirus
Erwerbsersatz: Bundesrat verlängert Regelung bis Ende Jahr

Der Bundesrat verlängert den Corona-Erwerbsersatz vorsichtshalber bis Ende Jahr. Damit soll garantiert werden, dass die Hilfen nicht abrupt beendet werden. Auch soll die Obergrenze für Beiträge an Sportklubs fallen.

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Für den Fall der Fälle sollen Hilfen für Betroffene nicht abrupt enden. Das hat der Bundesrat entschieden. (Symbolbild)

Für den Fall der Fälle sollen Hilfen für Betroffene nicht abrupt enden. Das hat der Bundesrat entschieden. (Symbolbild)

Keystone

Die meisten Instrumente, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise abzufedern, sind bis Ende Jahr befristet. Damit ist auch die Unterstützung in der zweiten Jahreshälfte garantiert, wenn Massnahmen noch zu deutlichen Einschränkungen für die Wirtschaft führen sollten. Allerdings gibt es zwei Ausnahmen: Die Erwerbsausfallentschädigung ist bis Ende Juni 2021 befristet, wie auch die gesetzlich festgelegte Obergrenze für Beiträge an Sportklubs.

Der Bundesrat hat nun am Mittwoch beschlossen, die Entschädigung bei Erwerbsausfall bis Ende 2021 zu verlängern. Zudem soll die Obergrenze für A-Fonds-perdu-Beiträge für den Mannschaftssport aufgehoben werden. Es sei nicht auszuschliessen, dass auch im zweiten Halbjahr noch Zuschauereinschränkungen für Spiele der betroffenen Klubs gelten würden, heisst es in einer Mitteilung des Finanzdepartements. Die Revision des Covid-19-Gesetzes schaffe die Sicherheit, dass die Hilfen nicht abrupt beendet werden müssten, falls sie trotzdem weiter benötigt würden. (rwa)