Coronavirus
Bundesrat verlängert Soforthilfe für Medien ein weiteres Mal

Schweizer Medien erhalten in der Coronakrise weiter eine Überbrückungshilfe. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Hilfe erneut verlängert.

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Unter die Arme greift der Bund abonnierten Tageszeitungen etwa bei der Zustellung. (Symbolbild)

Unter die Arme greift der Bund abonnierten Tageszeitungen etwa bei der Zustellung. (Symbolbild)

Keystone

Im Mai 2020 hatte der Bundesrat der Medienbranche Soforthilfe zugesagt. Er entlaste die Zeitungsverlage in einer schwierigen Situation, argumentierte er damals. Damit setzte er einen Auftrag des Parlaments um. Am Mittwoch hat der Bundesrat die bis Ende Juni befristeten Übergangsmassnahmen zugunsten der Printmedien ein weiteres Mal verlängert – vorerst bis Ende Jahr.

Die im Budget 2021 vorgesehenen 17,5 Millionen Franken reichen für die Verlängerung der Massnahmen bis Ende Jahr. Von Januar bis April 2021 wurden davon 5,7 Millionen Franken an die Verlage ausbezahlt, wie das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) in einer Mitteilung schreibt. Die Beiträge sind weiterhin an die Bedingungen geknüpft, dass Verlage für das entsprechende Geschäftsjahr keine Dividenden ausschütten.

Bei der Unterstützung der Printmedien werden zum einen die abonnierten Tages- und Wochenzeitungen der Regional- und Lokalpresse im Tageskanal der Post kostenlos zugestellt. Zudem beteiligt sich der Bund an den Kosten der Tageszustellung von abonnierten Zeitungen mit einer Gesamtauflage von mehr als 40'000 Exemplaren pro Ausgabe. (rwa)