Coronamassnahmen
Kanton Zürich zahlt über 900 Millionen Franken für Härtefälle aus

Der Kanton Zürich hat bislang über 900 Millionen Franken an Härtefallgeldern ausbezahlt. Besonders gefragt sind dabei Beiträge, die nicht zurückbezahlt werden müssen.

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Der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker zieht eine positive Bilanz zum Härtefallprogramm seines Kantons.

Der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker zieht eine positive Bilanz zum Härtefallprogramm seines Kantons.

Keystone

Die Marke von 1 Milliarde Franken rückt näher: Seit Mitte Februar hat die Finanzverwaltung des Kantons Zürich 905 Millionen Franken an Härtefallgeldern ausbezahlt, wie die Finanzdirektion am Freitag mitteilte. Von den insgesamt 8885 eingereichten Gesuchen wurden dabei knapp 72 Prozent gutgeheissen. Weitere 731 sind noch in Abklärung.

594,6 Millionen Franken werden für nicht-rückzahlbare Beiträge verwendet, 307,8 Millionen in Kombination mit Darlehen und 2,7 Millionen nur für Darlehen. Finanzdirektor Ernst Stocker ist zufrieden: «Wir haben unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zügig und in grossem Umfang helfen können», wird er in der Mitteilung zitiert.

Das kantonale Härtefallprogramm wird die Finanzdirektion laut Stocker allerdings noch lange beschäftigen. Einerseits laufen die Vorbereitungen für die vierte Unterstützungsrunde, die frühestens im September beginnen wird. Andererseits muss die Verwaltung die Einhaltung der im Gesetz gemachten Auflagen überwachen. Dazu zählt beispielsweise das Verbot von Dividendenausschüttungen. (abi)

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