Coronakrise
Schweizer Berghilfe hat zwei Millionen Franken an Corona-Soforthilfe vergeben

Die Schweizer Berghilfe hat im Rahmen ihrer Corona-Soforthilfe letztes Jahr über hundert Projekte unterstützt. Wegen der Pandemie mussten die ehrenamtlichen Helfer einen Mehraufwand leisten.

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Die Stiftung Schweizer Berghilfe hat Kleinbetriebe während der Coronakrise unterstützt. (Symbolbild)

Die Stiftung Schweizer Berghilfe hat Kleinbetriebe während der Coronakrise unterstützt. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Insgesamt hat die Schweizer Berghilfe zwei Millionen Franken an Kleinbetriebe vergeben, die von der Coronakrise besonders hart getroffen wurden. Damit das Geld rasch eintreffen konnte, waren die Ehrenamtlichen zusätzlich gefordert, wie die Stiftung in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. So seien neben den regulären 8500 Arbeitsstunden rund 1200 zusätzliche Stunden angefallen.

Vor allem der Lockdown im März habe die Arbeit der Berghilfe erschwert. Die ehrenamtlichen Experten hätten die Gesuchsteller nicht persönlich besuchen können und mussten die Projekte entsprechend aus der Distanz begutachten, heisst es.

Die 1943 gegründete Stiftung Schweizer Berghilfe ist laut eigenen Angaben in allen Regionen der Schweiz tätig und finanziert sich durch Spenden. Sie hat zum Ziel, die Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung zu verbessern.