Coronaimpfung
Swissmedic hat bisher rund 2000 Meldungen wegen Nebenwirkungen untersucht

Aus Sicht von Swissmedic überwiegt bei den Coronaimpfstoffen weiterhin der Nutzen das Risiko. Bislang hat das Institut rund 2000 Verdachtsmeldungen wegen unerwünschten Nebenwirkungen ausgewertet.

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Swissmedic stufte den Grossteil der Verdachtsmeldungen zu den Nebenwirkungen als nicht schwerwiegend ein. (Symbolbild)

Swissmedic stufte den Grossteil der Verdachtsmeldungen zu den Nebenwirkungen als nicht schwerwiegend ein. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Das Arzneimittelinstitut Swissmedic bestätigt abermals das positive Nutzen-Risiko-Verhältnis der Coronaimpfstoffe. Bis zum 4. Mai hat das Institut 1953 Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen ausgewertet, wie es in einer Mitteilung am Freitag schreibt. Dabei habe sich in den letzten Wochen eine ungefähre Rate von einer Meldung pro 1000 Impfungen gezeigt.

64,1 Prozent der Meldungen waren laut Swissmedic nicht schwerwiegend. Etwas mehr als ein Drittel der Meldungen waren schwerwiegend, wobei die Personen zum Teil im Spital behandelt werden mussten. Am häufigsten kam es dabei zu Fieber, Kopfschmerzen/Migräne und Luftnot.

In 76 der schwerwiegenden Fälle sind die Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Im Durchschnitt waren die Verstorbenen gemäss Mitteilung 82 Jahre alt und hatten mehrheitlich schwere Vorerkrankungen. Nach jetzigen Kenntnissen hätten in diesen Fällen unabhängig von den Impfungen auftretende Infektionen oder Erkrankungen zum Tod geführt.