Pandemie
Zürcher Spital sagt OPs ab: «Auch junge Menschen befinden sich in Intensivpflege»

Ein weiteres Spital muss auf geplante Eingriffe verzichten. Die Belastung durch Coronapatienten zwingt das Spital zu diesem Schritt. Alle Patienten auf der Intensivstationen seien nicht geimpft.

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Coronapatienten auf einer Intensivstation in Zürich. Im Schnitt bleiben sie zwei bis vier Wochen in Behandlung.

Coronapatienten auf einer Intensivstation in Zürich. Im Schnitt bleiben sie zwei bis vier Wochen in Behandlung.

Keystone

Auch das Stadtspital Zürich muss geplante Operationen verschieben. «Die angespannte Situation zwingt das Stadtspital bereits wieder, einzelne Eingriffe abzusagen, weil die notwendige IPS-Kapazität nicht vorhanden ist», heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Aktuell müssten 27 Personen mit Corona im Spital behandelt werden, 9 davon bräuchten Intensivpflege. 7 der Patienten und Patientinnen auf der IPS müssten beatmet werden, 3 sind sogar an eine Lungenersatz-Maschine angeschlossen.

«Sämtliche IPS-Patientinnen und -Patienten sind nicht geimpft. Rund die Hälfte sind Reiserückkehrer», heisst es in der Mitteilung. Es seien keineswegs nur ältere Patienten. «Auch junge Menschen befinden sich in Intensivpflege», so das Spital. Coronapatienten würden im Schnitt zwischen zwei und vier Wochen auf der Intensivstation liegen. «Jede Verschiebung eines Eingriffs ist für alle Betroffenen sehr belastend», spricht das Spital sein Bedauern über die verschobenen Operationen aus. (mg)

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