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Lauterbrunnen und Wengen sind weitgehend coronafrei

Bei Massentests in den Touristenorten Lauterbrunnen und Wengen wurden nur wenige Infizierte gefunden. Der Kanton geht davon aus, dass die Virusmutation eingedämmt werden konnte.

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In Wengen hatten sich wegen eines Superspreaders zahlreiche Personen mit der mutierten Virusvariante angesteckt. (Symbolbild)

In Wengen hatten sich wegen eines Superspreaders zahlreiche Personen mit der mutierten Virusvariante angesteckt. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Die am Sonntag abgeschlossenen Massentests in Wengen und Graubünden ergaben nur wenige positive Resultate, wie die Berner Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte. In Wengen seien 1715 Personen getestet worden, sieben davon waren positiv. In Lauterbrunnen fielen drei von 352 Tests positiv aus. Die Behörden gehen davon aus, dass dadurch eine weitere Verbreitung der mutierten Virusvariante in der Gemeinde eingedämmt werden konnte.

Damit hat sich das positive Fazit bestätigt, das Kantonsärztin Linda Nartey letzte Woche gegenüber CH Media gezogen hatte. Wengen war wegen eines Superspreaders Anfang Monat zu einem Hotspot der hochansteckenden britischen Variante des Coronavirus geworden.

Auch in anderen Gemeinden führte der Kanton Bern Massentests durch, unter anderem im Ausreisezentrum Aarwangen, wo 32 positive Ergebnisse gezählt wurden, eines davon mit der mutierten Variante.

Im Umfeld der Schule von Wangen an der Aare wurden bis zum Abschluss der Testaktion am Mittwoch sechs von 501 Personen positiv getestet. Seit dem Ausbruch an der Schule seien insgesamt 29 Personen positiv getestet worden, so die Berner Gesundheitsdirektion.

Keine neuen Fälle wurden bei der Durchtestung der Berufsfachschule Seilbahnen Schweiz gefunden. Dort wurden 71 Personen getestet, keine war positiv. An der Berufsfachschule für Pflegeberufe in St.-Imier war einer von 312 Tests positiv.