Corona
BAG meldet am Mittwoch 1223 neue Ansteckungen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verzeichnete in den letzten 24 Stunden 1223 neue Infektionen. Sieben Menschen starben in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung, 47 mussten ins Spital.

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Das BAG verzeichnete in den vergangenen 24 Stunden 1223 neue Infektionen mit dem Coronavirus. (Symbolbild)

Das BAG verzeichnete in den vergangenen 24 Stunden 1223 neue Infektionen mit dem Coronavirus. (Symbolbild)

Keystone

(abi/agl) Der Rückgang der Corona-Fallzahlen ist abgeflacht, die Neuansteckungen bewegen sich weiterhin auf stabilem Niveau: Das BAG meldet am Mittwoch 1223 Neuansteckungen mit dem Coronavirus für die Schweiz und Liechtenstein. Zum Vergleich: Am Dienstag waren 1130 neue Fälle gemeldet worden, am letzten Mittwoch waren es 1343.

In den letzten 24 Stunden meldet das BAG zudem 27'335 zusätzliche Coronatests. Die Positivitätsrate beträgt damit rund 4,5 Prozent. Sie liegt unter dem von der Weltgesundheitsorganisation WHO angegeben Schwellenwert von fünf Prozent, ab dem die Epidemie als ausser Kontrolle bewertet wird.

R-Wert wieder über eins

Seit Dienstag mussten sich 47 Menschen neu ins Spital einliefern lassen. Sieben Personen kamen in Zusammenhang mit einer Coronainfektion ums Leben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie auf 9310. Die Zahlen zu den Hospitalisationen sind laut dem BAG aufgrund von Meldelücken und Meldeverzug jedoch mit Vorsicht zu interpretieren.

Hoch bleibt weiterhin die Reproduktionszahl (R). Sie gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person unter den aktuellen Bedingungen im Durchschnitt ansteckt. Per 19. Februar betrug der sogenannte R-Wert laut BAG 1,06. Er bildet die Infektionslage der Schweiz jeweils von vor 10 bis 13 Tagen ab.

Mutierte Varianten des Virus machen mittlerweile die Mehrheit der bekannten Fälle aus. Per 27. Februar betrug deren Anteil an den Neuinfektionen gemäss den BAG-Zahlen rund 69 Prozent. Noch am ersten Februar waren es erst 17,42 Prozent gewesen. Mit bisher 3992 laborbestätigten Fällen ist die britische Virusmutation am häufigsten verbreitet. Die Südafrikanische Variante wurde in 170 Proben festgestellt.