Bundesrat
Schweiz will mehr Geld für internationale Migrationszusammenarbeit ausgeben

15 statt 12 Millionen pro Jahr. Das Staatssekretariat will seine Mittel für die internationale Migrationszusammenarbeit aufstocken. Der Bundesrat hat dies an seiner Sitzung gutgeheissen.

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Die Schweiz soll jährlich mehr Geld ausgeben für die internationale Zusammenarbeit bei der Migration. (Symbolbild)

Die Schweiz soll jährlich mehr Geld ausgeben für die internationale Zusammenarbeit bei der Migration. (Symbolbild)

Keystone

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) will seine jährlichen Aufwendungen für internationale Migrationszusammenarbeit schrittweise auf 15 Millionen Franken pro Jahr erhöhen. Der Bundesrat stimmte diesem Ansinnen in seiner Sitzung vom Freitag zu und genehmigte einen Verpflichtungskredit für die internationale Zusammenarbeit im Migrations- und Rückkehrbereich in der Höhe von 74 Millionen Franken. Der neue Kredit ist für den Zeitraum 2022 bis 2026, wie das SEM in einer Mitteilung schreibt. Derzeit wendet das SEM jährlich rund 12 Millionen auf.

«Mit den zugewiesenen Finanzmitteln und ihrer Expertise stärkt die Schweiz die Kapazitäten ihrer wichtigsten Partner im Bereich der Migrationssteuerung», heisst es in der Mitteilung. Der 2011 gesprochene Kredit über 110 Millionen Franken sei Ende Jahr ausgeschöpft. Eine externe Evaluation habe «die Relevanz und Wirksamkeit der vor Ort umgesetzten Projekte» bestätigt. Über den beantragten Kredit befindet nun das Parlament. (mg)